So will eine Kleingartenanlage in Gleina neue Pächter gewinnen

Zeitz | 29.04.2021

Die Gärten der Anlage in Gleina erwachen nach einem langen Winter wieder zum Leben.

Wilfried Ammer steht vor dem kargen Aprikosenbaum in seinem Garten und schnipst gegen eine Knospe. Sofort löst sich diese vom Ast. „Sehen Sie, wie schnell die abfällt? Das liegt an dem Frost.“ Auch die Erde sei durch den kalten Wind besonders trocken geworden.

Aber trotz der Frostschäden der letzten Tage zeigt der Frühling in der Gartenanlage „Neuland“ in Gleina sein schönstes Gewand: Tulpen, Osterglocken, Hyazinthen leuchten in den fröhlichsten Farbtönen. Viele Gärtner sind aus der Winterpause zurückgekehrt und haben die Arbeit auf den Beeten und Rasen wiederaufgenommen. Ammer rät, dass man bei diesen Frostnächten noch keine Sommerblumen in die Erde bringen sollte. Kohlrabi, Möhren und Radieschen überstehen diese Zeit am besten, indem sie mit einem Stück Fleecestoff abgedeckt werden. Ammer ist seit 20 Jahren Vorsitzender der Kleingartenanlage, die 52 Parzellen umfasst. Er freue sich, dass seine Anlage auch in Corona-Zeiten neue Pächter gewinnen konnte.

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